Was: Großkundgebung „unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!“
Wann: 2. Oktober, 16 bis ca. 20 Uhr
Wo: Brandenburger Tor, Berlin
Wer: Mit Musik von K.I.Z, Disarstar, Apsilon, Dritte Wahl u.a. sowie Reden von Martin Sonneborn (Satiriker), Alia Horstmann (Schulstreik gegen Wehrpflicht), Jannes Althoff (Junge GEW Berlin), Soul Tsalik (Kriegsdienstverweigerer Israel) und anderen.
(Die Künstler*innen und Redner*innen können für Interviews angefragt werden.)
Am 2. Oktober wird der Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin zur Bühne des friedenspolitischen Protests. Unter dem Motto „unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!“ rufen Künstler*innen, Friedensorganisationen und zivilgesellschaftliche Bündnisse zu einer Großkundgebung auf. Erwartet werden mehrere Tausend Teilnehmende. Nun haben die Veranstaltenden weitere Musikbeiträge und Redner*innen bekanntgegeben.
Das Line-up der Veranstaltung wächst: Neben den bereits angekündigten Hip-Hop Acts wie K.I.Z und Disarstar, der Techno-Tekk-Combo Guterzogene Asis und der Münchner Indie-Jazz-Band Fruchtiger Beigeschmack bestätigen nun drei weitere prominente Unterstützer ihre Teilnahme: Der Rapper Apsilon, die Punk-Band Dritte Wahl und der Satiriker Martin Sonneborn werden am 2. Oktober mit dabei sein.
Sie alle stellen sich musikalisch und inhaltlich hinter die Botschaft der Veranstaltung: gegen Krieg und gegen die drohende Wiedereinführung der Wehrpflicht.
Martin Sonneborn begründet seine Teilnahme gewohnt satirisch: „Ich bin Teil der unzwingbar-Kundgebung, weil ich ein äußerst aggressiver Pazifist bin und bei Tüpen wie Frau Strack-Rheinmetall, Carlo Massacker, FTZFRTZ und Boris Pistolius lieber auf der anderen Seite stehe.“
Doch nicht nur Künstler*innen und Prominente stellen sich öffentlich gegen den Aufrüstungswahn: Hinter der „unzwingbar-Kundgebung“ stehen Menschenrechtsorganisationen wie medico International, zahlreiche Friedensorganisationen, Jugendverbände wie der Internationale Jugendverband und viele weitere zivilgesellschaftliche Gruppen. Aus ihren Reihen sind eindringliche Redebeiträge angekündigt.
Die Veranstaltung versteht sich als sichtbares Zeichen des Widerstands gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft – und reiht sich ein in die Aktionen, die vom überparteilichen Schulstreikbündnis gegen die Wehrpflicht getragen werden.
Den überregionalen Auftakt zu einer Woche voller Aktionen bildet der bundesweite Schulstreik am 25. September 2026. Die Berliner Großkundgebung am 2. Oktober – eine Woche später – bildet dann den Auftakt für ein friedenspolitisches Wochenende. Die zentrale Großkundgebung vor dem Brandenburger Tor verleiht dem Protest gegen Krieg und Zwangsdienst ein kraftvolles und sichtbares Gesicht.
„unzwingbar“ trägt den Unwillen der jungen Menschen auf die Straße, sich am Aufrüstungswahn und der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft zu beteiligen, die von der Bundesregierung vorangetrieben werden. Wir sagen Nein zu Krieg und Zwangsdienst!
Es rufen auf: die Friedensorganisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben gemeinsam mit Attac, Medico International, Naturfreunde Deutschlands, der DIDF-Jugend, dem Internationalen Jugendverband (IJV) sowie Aktiven der Schulstreiks gegen Wehrpflicht. Unterstützt wird das Event von zahlreichen weiteren Verbänden wie z.B. Connection e.V., Sea-Watch, die Naturschutzjugend, der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Greenpeace und dem Bund für Soziale Verteidigung (BSV).
Mehr Informationen: www.unzwingbar.de