„unzwingbar“ wächst weiter: Apsilon, Dritte Wahl und Martin Sonneborn auf der Bühne

Pressemitteilung vom 17. September 2026

Was: Großkundgebung „unzwing­bar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!“
Wann: 2. Oktober, 16 bis ca. 20 Uhr
Wo: Brandenburger Tor, Berlin
Wer: Mit Musik von K.I.Z, Disarstar, Apsilon, Dritte Wahl u.a. sowie Reden von Martin Sonneborn (Satiriker), Alia Horstmann (Schulstreik gegen Wehrpflicht), Jannes Althoff (Junge GEW Berlin), Soul Tsalik (Kriegsdienstverweigerer Israel) und anderen.

(Die Künstler*innen und Redner*innen können für Interviews ange­fragt werden.)

 

Am 2. Oktober wird der Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin zur Bühne des frie­dens­po­li­ti­schen Protests. Unter dem Motto „unzwing­bar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!“ rufen Künstler*innen, Friedensorganisationen und zivil­ge­sell­schaft­li­che Bündnisse zu einer Großkundgebung auf. Erwartet werden mehrere Tausend Teilnehmende. Nun haben die Veranstaltenden weitere Musikbeiträge und Redner*innen bekannt­ge­ge­ben.

Das Line-up der Veranstaltung wächst: Neben den bereits ange­kün­dig­ten Hip-Hop Acts wie K.I.Z und Disarstar, der Techno-Tekk-Combo Guterzogene Asis und der Münchner Indie-Jazz-Band Fruchtiger Beigeschmack bestä­ti­gen nun drei weitere pro­mi­nente Unterstützer ihre Teilnahme: Der Rapper Apsilon, die Punk-Band Dritte Wahl und der Satiriker Martin Sonneborn werden am 2. Oktober mit dabei sein.

Sie alle stellen sich musi­ka­lisch und inhalt­lich hinter die Botschaft der Veranstaltung: gegen Krieg und gegen die dro­hende Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Martin Sonneborn begrün­det seine Teilnahme gewohnt sati­risch: „Ich bin Teil der unzwing­bar-Kundgebung, weil ich ein äußerst aggres­si­ver Pazifist bin und bei Tüpen wie Frau Strack-Rheinmetall, Carlo Massacker, FTZFRTZ und Boris Pistolius lieber auf der anderen Seite stehe.“

Doch nicht nur Künstler*innen und Prominente stellen sich öffent­lich gegen den Aufrüstungswahn: Hinter der „unzwing­bar-Kundgebung“ stehen Menschenrechtsorganisationen wie medico International, zahl­rei­che Friedensorganisationen, Jugendverbände wie der Internationale Jugendverband und viele weitere zivil­ge­sell­schaft­li­che Gruppen. Aus ihren Reihen sind ein­dring­li­che Redebeiträge ange­kün­digt.

Die Veranstaltung ver­steht sich als sicht­ba­res Zeichen des Widerstands gegen die zuneh­mende Militarisierung der Gesellschaft – und reiht sich ein in die Aktionen, die vom über­par­tei­li­chen Schulstreikbündnis gegen die Wehrpflicht getra­gen werden.

Den über­re­gio­na­len Auftakt zu einer Woche voller Aktionen bildet der bun­des­weite Schulstreik am 25. September 2026. Die Berliner Großkundgebung am 2. Oktober – eine Woche später – bildet dann den Auftakt für ein frie­dens­po­li­ti­sches Wochenende. Die zen­trale Großkundgebung vor dem Brandenburger Tor ver­leiht dem Protest gegen Krieg und Zwangsdienst ein kraft­vol­les und sicht­ba­res Gesicht.

„unzwing­bar“ trägt den Unwillen der jungen Menschen auf die Straße, sich am Aufrüstungswahn und der zuneh­men­den Militarisierung der Gesellschaft zu betei­li­gen, die von der Bundesregierung vor­an­ge­trie­ben werden. Wir sagen Nein zu Krieg und Zwangsdienst!

  • Forderungen der Kundgebung „unzwing­bar“ am 2. Oktober 2026 in Berlin:

    Keine Reaktivierung der Wehrpflicht!
  • Keine Rekrutierung von Minderjährigen durch die Bundeswehr!
  • Bundeswehr raus aus den Schulen, Universitäten und der Forschung!
  • Vollumfängliche Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht und Asylgrund für Menschen welt­weit!
  • Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales statt für Aufrüstung und Krieg!

 

Es rufen auf: die Friedensorganisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben gemein­sam mit Attac, Medico International, Naturfreunde Deutschlands, der DIDF-Jugend, dem Internationalen Jugendverband (IJV) sowie Aktiven der Schulstreiks gegen Wehrpflicht. Unterstützt wird das Event von zahl­rei­chen wei­te­ren Verbänden wie z.B. Connection e.V., Sea-Watch, die Naturschutzjugend, der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Greenpeace und dem Bund für Soziale Verteidigung (BSV).

 

Mehr Informationen: www.unzwingbar.de