Unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!

Pressemitteilung vom 6. September 2026

Künstler*innen, Friedens‑, Jugend- und andere zivil­ge­sell­schaft­li­che Organisationen rufen zu einer Großkundgebung gegen eine dro­hende Wehrpflicht, für Frieden und Abrüstung am 2. Oktober in Berlin auf. Geplant sind Auftritte der Künstler*innen Disarstar, Guterzogene Asis und Fruchtiger Beigeschmack sowie viele weitere, die in den nächs­ten Tagen bekannt gegeben werden. Aus der Schulstreikbewegung, von Kriegsdienstverweigerern und wei­te­ren Akteur:innen der Zivilgesellschaft werden Redebeiträge erwar­tet.

Die Kundgebung wird ein starkes Zeichen gegen die dro­hen­den Zwangsdienste sein und reiht sich ein in die Aktionen des Schulstreikbündnisses gegen die Wehrpflicht, das auch für den 25.09. zu einem bun­des­wei­ten Aktionstag aufruft. Sie sym­bo­li­siert damit den Unwillen der jungen Menschen, sich am Aufrüstungswahn und der zuneh­men­den Militarisierung der Gesellschaft zu betei­li­gen, wie sie von der jet­zi­gen Bundesregierung vor­an­ge­trie­ben wird.

Disarstar, einer der auf­tre­ten­den Künstler*innen, erklärt: 
„Sie wollen uns erzäh­len, es gehe um Verantwortung, um Vaterland, um Sicherheit. Um eine Generation, die endlich wieder „dient“. Aber nennen wir es, was es ist: Zwang. Während in kli­ma­ti­sier­ten Büros Milliarden für Raketen, Panzer und Drohnen ver­scho­ben werden, sollen junge Menschen ihre Zeit in Kasernen ver­brin­gen. Während andere über Kriege ent­schei­den, sollen wir lernen, auf Kommando zu mar­schie­ren. Und wenn es ernst wird, dann auch zu töten und zu sterben. Wir haben genug von einer Politik, die junge Menschen für den Machtpoker um die Welt in Einsätze schickt. Genug von der Vorstellung, Solidarität bestehe darin, für einen Staat zu mar­schie­ren, der Milliarden in Waffen steckt, während Wohnungen fehlen, Schulen ver­fal­len und soziale Sicherheit zur Kürzungssache erklärt wird.“

Es rufen auf: die Friedensorganisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben gemein­sam mit Attac, Naturfreunden und der DGB-Jugend sowie Aktiven der Schulstreiks. Unterstützt wird das Event von zahl­rei­chen wei­te­ren Verbänden wie z.B. Connection e.V., Greenpeace und pax christi.

Mehr Informationen: https://www.unzwingbar.de/